Samstag, 19. April 2014

Klipptäschchen die zweite oder dritte

Vor ein-, zwei Jahren war ich plötzlich Feuer und Flamme für Täschchen mit Klippbügel und habe mir kurzerhand 12 Bügel besorgt. 
Kann ja nicht so schwer sein, habe ich mir gedacht, es gibt ja schließlich online genügend Anleitungen wie man so ein Dings befestigt.

... Pustekuchen war's.... 
hoch motiviert ein Täschchen genäht und dann versucht mit Textilkleber in den Rahmen zu kleben... schlussendlich war das Täschchen hinüber, weil mit Kleber verschmiert und gehalten hat das Ganze sowieso nicht, weil ich, viel zu ungeduldig, wie gewohnt, nicht abwarten konnte bis die eine Seite getrocknet war... Also konsequent, wie ich nunmal bin, habe ich die Bügel in eine Schublade verbannt und nie wieder eines Blickes gewürdigt :D

Bis vor einigen Wochen der Ehrgeiz und der Schwabe in mir durchkamen und ich dachte die Bügel endlich verarbeiten zu müssen. Und es hat tatsächlich geklappt die Bügel zu befestigen, ohne alles mit Kleber einzuschmieren! Ich war stolz wie Oskar, habe aber der Stabilität nicht wirklich viel zugetraut und die Nuten zur Sicherheit noch zusammengedrückt. Clevererweise habe ich dabei ein Stück dickes Leder unter die Zange gelegt um Riefen zu vermeiden. 
Das Ergebnis war: Von den 10 Täschchen, die ich genäht habe, sind drei nicht zu gebrauchen, da das Zusammendrücken den Bügel dermaßen verzogen hat, dass er nicht mehr schließt.

Und was lerne ich daraus, Bügeltäschchen werden in Zukunft im Hause Radieschen nicht mehr produziert und ich werde mich auch durch kein gutes Zureden von Kunden dazu überreden lassen!

Trozdem ein paar Bilder vom Ergebnis:











1 Kommentar:

  1. oh die sind toll. ich hab mir auch irgendwann mal bügel gekauft .... und sie schlafen tief und fest in der schublade :-)
    glg
    sandra

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